Abstract
Der Sozialpsychologe Harald Welzer erläutert die Macht der Gefühle für Zukunftsfähigkeit. Denn es braucht Vertrauen, Sicherheit und Zuversicht, um Veränderungen annehmen und Zukunft gemeinschaftlich mitgestalten zu können. Die Angst, die mit Unsicherheit verbunden ist, wird von antidemokratischen Kräften missbraucht. Welzer plädiert für die Förderung von "guten, proaktiven, prosozialen, wärmenden Gefühlen" als wirksames Mittel für Zukunftsvertrauen.

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